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Vorauszahlungsbürgschaft | Vergleich | Definition

Die Anzahlungsbürgschaft dient zur Absicherung von Anzahlungen oder Vorauszahlungen für eine Bauvorhaben. Es schützt den Auftraggeber vor der Insolvenz des Auftragnehmers. Die Anzahlungsbürgschaft wird auch Vorauszahlungs­bürschaft genannt. Diese ist vor allem im Maschinen- und Anlagenbau üblich, da hier sehr hohe Kosten für die Anschaffung von Material entstehen, sichert sich der Auftragnehmer durch eine Vorauszahlung ab. In der Branche sind Vorauszahlungen von 30-40% üblich.

Die Laufzeit der Anzahlungsbürgschaft richtet sich nach der jeweiligen Zeit bis zur Abnahme bzw. auch Zwischenabnahme und wird individuell im Vertrag geregelt. Dies hängt vor allem vom spezifischen Bauvorhaben ab.

Die Rückgabe erfolgt Übergabe bzw. Erfüllung von Zwischenzielen. Die Rückgabe der Anzahlungsbürgschaft wird individuell geregelt.

In der Praxis fordert der Auftragnehmer (Unternehmen) die Bürgschaftsurkunde mit den Daten bei der Kautionsver­sicherung an. Sobald dieser die Urkunde an den Auftraggeber versendet hat, zahlt dieser die vereinbarte Anzahlung aus.