Es gibt eine Vielzahl an Bürgschaftsarten. Viele lassen sich über eine Kautionsversicherung oder auch Bürgschaftsversicherung genannt absichern. Der Versicherer übernimmt dabei kostengünstig die Garantie für den Bürgschaftsgeber.

Bürgschaftsarten für Bau- und Baunebenbranche

Die häufigsten Bürgschaftsarten für die Bau- und Baunebenbranche als auch für den Maschinen- und Anlagenbau

  • Gewährleistungsbürgschaft (fachlich: Mängelansprüchebürgschaft)
  • Ausführungsbürgschaft
  • Vertragserfüllungsbürgschaft
  • Vorauszahlungebürgschaft, Anzahlungsbürgschaft
  • Bietungsbürgschaft
  • Bauhandwerkersicherungsbürgschaft (nach § 648 BGB)

weitere Bürgschaftsarten

Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere teilweise exotische Bürgschaftsarten:
  • Mietkautionsbürgschaft (gewerblich)
  • Mietkautionsbürgschaft (privat)
  • Tankkartenforderungsbürgschaft
  • Mineralölbürgschaft
  • IATA-Bürgschaft
  • Zollbürgschaft
  • Bürgschaft für Forderungen aus Dienstleistungsverträgen
  • Bürgschaft nach Bundesimmissionsgesetz
  • Rekultivierungsbürgschaft
  • Bürgschaften zur Absicherung von Erschließlungsmaßnahmen
  • Lieferantenkreditbürgschaft
  • Bürgschaft zur Absicherung von Architekten- und Ingenieurdienstleistungen
  • Bürgschaft für Forderungen nach §14 Arbeitnehmerentsendegesetz (Regress für Sozialversicherungsbeiträge)
  • Bürgschaften für Wertguthaben bei vereinbarter Altersteilzeit
  • Bürgschaft für Zeitguthaben aus Arbeitszeit- und Entgeltkonten
  • Prozessbürgschaft für Absicherung der Forderung aus vorläufig vollstreckbaren Urteilen
  • Bürgschaft für Forderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
  • Bürgschaft für Forderungen aus Autobahnmaut (gegenüber Toll-Collect)
Als spezialisierter Makler für die Bürgschaftsversicherung können wir Ihnen auch exotische Bürgschaften anbieten. Hierfür nutzen Sie bitte einfach unser individuelles Anfrageformular und tragen Sie Ihre Wünsche detailliert ein.
Anschließend können wir Ihnen ein individuelles Angebot zusenden.

 

Post von der Creditreform – noch kein Grund zur Sorge!
Vielleicht haben Sie auch schon einmal einen Brief von der Creditreform bekommen in dem Sie gebeten wurden einige betriebliche Angaben über ihr Unternehmen anzugeben. Ziel dieser Anfrage ist es, Ihr Unternehmen mit den Creditreform Bonitätsindex zu bewerten. Was ist denn nun dieser Bonitätsindex und wer nutzt ihn?

Genutzt werden kann der Creditreform Bonitätsindex von allen Mitgliedern der Creditreform, die mit irgend einem Unternehmen im In- oder Ausland in eine Geschäftsbeziehung treten möchten. Laut Aussage von Creditreform ist der Bonitätsindex eine einfache und schnelle Möglichkeit die Bonität, und damit verbunden das Ausfallrisiko eines Kunden, einzuschätzen. Dabei reicht die Skala von 100 Punkten – sehr gute Bonität, bis hin zu 600 Punkten was auf eine baldige Insolvenz hindeutet. Dazu werden wichtige Unternehmenseckpunkte analysiert, gewichtet und dann zu einer dreistelligen Ziffer hochgerechnet.

Es sind 15 Merkmale aus denen Creditreform die Bonitätskennzahlen eines Unternehmens ermittelt. Darunter so wichtige wie die Zahlungsweise, die Unternehmensentwicklung, die Auftragslage. Das Unternehmensalter zählt ebenso dazu wie die Anzahl der Mitarbeiter und der Umsatz pro Mitarbeiter. Nicht zuletzt auch das Zahlungsverhalten der Kunden des Unternehmens. Diese Kennzahlen werden, unterschiedlich gewichtet, dann zur Ermittlung des Creditreform Bonitätsindex herangezogen. Je höher die Indexzahl umso schlechter ist die Bonitätsbewertung. Eingeteilt wird das Unternehmen dann in einer von 8 Bonitätsklassen.

Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten den Bonitätsindex eines Unternehmens zu verbessern.

Bei der Zahlungsweise zum Beispiel. Ein Unternehmen das regelmäßig die Skontosätze ausnutzt erreicht damit eine positiv niedrige Bewertung. Ein Unternehmen, dass regelmäßig erst nach 30 Tagen zahlt, eine deutlich schlechtere. Mit 20% wird die Skontozahlung dann auch gleich sehr hoch gewichtet und deshalb bietet sich hier bereits eine gute Möglichkeit den Creditreform Bonitätsindex für sein Unternehmen zu verbessern. Am schlechtesten ist es logischerweise, wenn regelmäßig erst nach dem Einschalten des Inkassodienstes gezahlt wird. Auch die Rechtsform gilt beim Creditreform Bonitätsindex als bedeutendes Merkmal. Eine GmbH ist schlechter bewertet als eine Personenfirma und bei einer AG wird das Risiko eines Zahlungsausfalls am geringsten angenommen. Ist die Auftragslage „expansiv“ wird das als positives Zeichen angenommen, aber auch „konstant zufriedenstellend“ ist immer noch eine positive Aussage.

Problematischer wird es bei der Beurteilung der Kunden des Unternehmens. Arbeitet eine Firma überwiegend für die öffentlichen Hand – die sich immer erst nach Monaten öffnet um Rechnungen zu begleichen – dann gilt sie als Liquiditätsschwach was automatisch zu einer Abstufung im Creditreform Bonitätsindex führt. Dies kann dann auch dazu führen das eine ganze Branche schlechter eingestuft wird. Die Bauwirtschaft wird bereits seit Jahren in der Stufe 3 geführt.

Besondere Beachtung findet auch die Zeit die das Unternehmen besteht. In der Insolvenzstatistik finden sich überdurchschnittliche viele junge Firmen die noch keine zwei Jahre auf dem Markt sind. Ebenso haben Firmen mit weniger als drei Mitarbeitern deutlich geringere Chancen auf ein Weiterbestehen. Eine wachsende Anzahl der Beschäftigten wirkt sich allerdings nur dann positiv aus, wenn die Umsatzzahlen pro Kopf der Beschäftigten ebenfalls steigen. Um das Rating zu verbessern wäre also die Formel „mehr Umsatz mit weniger Beschäftigten“ angebracht.

Wer nun glaubt sein Unternehmen sei falsch bewertet worden dem bietet Creditreform auch die Möglichkeit der Richtigstellung. So kann man dann Creditreform aktuelle Informationen über das eigene Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Diese werden allerdings zuerst einmal auf Plausibilität überprüft bevor sie dann in den Datenbestand einfließen. Laut Creditreform werden Bonitätsprüfungen aber sowieso regelmäßig durchgeführt und aktualisiert um die Kreditwürdigkeit von Unternehmen stets aktuell beurteilen zu können.

Fazit zur Creditreform

Es hilft in der Regel immer mit der Creditreform in Kontakt zu treten und über sein Unternehmen positive Auskünfte mitzuteilen. Somit lassen sich häufig auch die Einwertung beim Creditreform Bonitätsindex verbessern. Viele Unternehmer reagieren immer noch mit Unverständnis. Häufig liegt dies jedoch an der Unwissenheit über die externen Ratingungunternehmen. Gerade Unternehmen in der Bauwirtschaft profitieren meist durch positive Auskünfte an die Creditreform zur Verbesserung des Bonitätsindex.

Die Einwertung von Banken und Kreditversicherern wird häufig ausgelagert. Die Risikobewertung und Kreditfähigkeit kann aus Kostengründen gar nicht mehr von den Unternehmen selbst durchgeführt werden.  Durch solche Dienste wie Creditreform werden einfache und schnelle Bearbeitungen in der Kautionsversicherung überhaupt erst möglich.

Achten Sie also auf eine positive Bewertung. Diese ist nicht nur für die Bürgschaftsversicherung wichtig. Wenn Sie Zweifel haben, so nehmen Sie Kontakt mit der zuständigen Creditreform auf. Diese sind regional organisiert und helfen Ihnen gerne weiter. Zudem haben Sie das Recht auf eine Eigenauskunft.

Ab heute ist die Seite über einen neuen Server erreichbar. Wir haben uns dazu entschlossen, die Seite auf einem noch schnelleren Server unterzubringen, um die Ladezeiten für die Berechnungen im Vergleich deutlich zu reduzieren. Wir konnten die Ladezeiten extrem reduzieren und das Ausfallrisiko minimieren. So erhalten Sie sicheren Zugriff auf die gewünschten Informationen.

Wir hoffen Ihnen damit ein deutlich angenehmere Berechnung ermöglichen zu können.

P.S.: Sollten Sie Probleme in Performance oder Darstellung unsrer Webseiten entdecken, so schreiben Sie uns einfach eine Mail. Wir werden uns selbstverständlich gerne darum kümmern. Über konstruktive Kritik sind wir immer dankbar.

Am 01.05.2011 startete Deutschlands erster Vergleichsrechenr für die Kautionsversicherung. Innerhalb kürzester Zeit erhöhten sich die Zugriffe drastisch. Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen damit einen schnellen und unkomplizierten Weg zu Ihrer Bürgschaftsversicherung geben konnte.

Online-Vergleichsrechner für die Kautionsversicherung
www.buergschaft24.de 

Das Feedback von den neuen Kunden war überwältigend. Vielen Dank hierfür. Mit dem neuen Blog wird die Dienstleistung nun mit aktuellen Informationen ergänzt. Schauen Sie ab und zu mal wieder rein. Wenn Ihnen meine Diensleistung gefallen hat, dann Bewerten Sie mich einfach. Sie können oben rechts auch unseren Blog-Feed abonnieren. Geben Sie Ihre Erfahrung weiter.

Klauseln in den AGBs von Auftraggebern sind unwirkam, nach dem der Sicherheitseinbehalt von 5% im Rahmen der Schlussabrechnung nur gegen Stellung einer Bürgschaft abgelöst werden kann, die auf die nach §768 BGB zustehenden Einreden verzichtet. Diese stehen dem Auftragnehmer nämlich zu.

Ein aktuelles Urteil des BGH vom  28.07.2011 (Az. VII ZR 207/09) hat diese Rechte erneut gestärkt. Genaueres können Sie hier nachlesen.

Somit sind Vereinbarungen im Bauvertrag, die einen Verzicht auf die Einrede nach § 768 BGB beinhalten unwirksam. Sollten Sie einen Auftraggeber haben, der Ihnen dies vorgibt, sollten Sie diesen auf dieses Urteil verweisen.

Herzlich Willkommen auf dem Blog von Buergschaft24.de!

Ständige Veränderungen in der Unternehmensfinanzierung stellen Sie immer vor neue Herausforderungen. Ich möchte Ihnen mit diesem Blog einfache Tipps&Tricks rund um das Thema Kautionsversichrung und Versicherungen für Unternehmer näherbringen.

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