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Glossar – Unser A bis Z rund um die Bürgschaftsversicherung

Hier finden Sie Informationen und Begriffserklärungen rund um das Thema der Bürgschaft und der Bürgschaftsversicherung / Kautionsversicherung von A bis Z.

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  • A# Ablösung

    Bei der Ablösung wird eine alte Bürgschaft durch eine neue ausgetauscht. Das passiert, wenn z.B. bessere Konditionen bei einem anderen Anbieter gefunden werden, wie beim Wechseln von einer Bankbürgschaft zur Versicherungsbürgschaft.
    Die neue Bürgschaft wird wie jede andere Bürgschaft beantragt. Die Bürgschaftsurkunde wird dann zum Auftraggeber geschickt. Im Gegenzug schickt dieser die alte Bürgschaftsurkunde zurück zum Auftragnehmer. Sie kann nun entlastet werden.Prüfen Sie in nur wenigen Sekunden mit unseren Experten, wie viel Geld Sie sparen können
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    # Abnahme

    Nachdem ein Auftrag/eine Leistung fertiggestellt wird erfolgt die Abnahme. Die Abnahme ist eine Kontrolle, ob die erbrachte Leistung den vereinbarten Kriterien entspricht. Die Abnahme sollte schriftlich erfolgen und ein Abnahmeprotokoll erstellt werden. Darin sollten bestehende Mängel sowie ausstehende Arbeiten festgehalten werden. Mit der Abnahme beginnt der Gewährleistungszeitraum.

    # Abtretung

    Die Abtretung ist eine Sicherheit für einen Bürgschaftskredit. Sie wird vom Auftragnehmer (Schuldner) gestellt. Sie kann in verschiedenen Formen gestellt werden, beispielsweise in Form eines Kontos oder Wertpapiers. Die Sicherheit versichert dem Bürgen, dass der Auftragnehmer mindestens für einen Teil seiner Schulden selber aufkommen kann.

    # Akzessorietät

    Gibt an, dass eine Bürgschaft auf die Höhe der Hauptschuld beschränkt ist. Ist ein Teil der Schuld schon beglichen muss der Bürge nur für die Differenz zur Hauptschuld einstehen. Beispiel: Ein Bürge muss für eine Schuld von 55.000€ einstehen. Es wurden aber schon 50.000€ der Schuld beglichen. Da eine akzessorische Bürgschaft abgeschlossen wurde, muss er nur noch für die restlichen 5.000€ haften.

    # Anspruchsteller

    Der Anspruchsteller ist bei einer Bürgschaft der Gläubiger. Das ist in der Regel der Auftraggeber, der seine Ansprüche durch eine Bürgschaft absichern lässt. Kann der Schuldner (Auftragnehmer) seine Leistung nicht erbringen macht der Gläubiger seine Ansprüche gegenüber dem Bürgen geltend.

    # Auftraggeber

    Ist die Seite eines Geschäftes, die einer anderen die Erstellung einer Leistung überträgt.

    # Auftragnehmer

    Ist die Seite eines Geschäftes, die die Erstellung einer Leistung für die andere Seite übernimmt.

    # Auftragssumme

    Die Auftragssumme ist der gesamte Preis für die vereinbarte Leistung. Wird zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber verhandelt.

    # Ausbuchung

    Bezeichnet die Entfernung einer Schuld. Im Kontext der Bürgschaften wird das Bürgschaftskonto entlastet. Die Ausbuchung erfolgt üblicherweise durch den Ablauf einer befristeten Bürgschaft mit der Rückgabe der Bürgschaftsurkunde an das Versicherungsunternehmen bei einer unbefristeten Bürgschaft. Eher selten erfolgt die Ausbuchung durch eine bedingungslose Enthaftungserklärung des Begünstigten (Gläubigers).

    # Aval

    Beschreibt in der Bürgschaftsbranche die Übernahme einer Bürgschaft durch ein Kreditinstitut. Wird auch Bankaval oder Avalkredit genannt.

    # Avallinie

    Die Avallinie, auch Bürgschaftslinie, legt den maximalen Betrag der einzelnen Bürgschaft fest. Ihre Bürgschaftslinie wird individuell zwischen Ihnen und Ihrem Bürgschaftsgeber vereinbart. Besonders beim Bankaval/Bankbürgschaft hängt sie von der Bonität und den gestellten Sicherheiten des Bürgschaftsnehmers ab.
    Beispiel: Ihre Bank teilt Ihnen mit, dass ihre Bürgschaftslinie 50.000€ beträgt.
    Das bedeutet, dass pro Bürgschaft maximal bis zu einer Grenze von 50.000€ gebürgt werden darf. Sie können eine Bürgschaft für 10.000€ abschließen, eine für 49.000€, eine dritte Bürgschaft für 50.000€. Eine Bürgschaft für 55.000€ ist nicht möglich, denn der Betrag liegt über Ihrer Bürgschaftslinie.

    # Avalobligo

    Ein Obligo im Allgemeinen beschreibt die Haftung für eine Verbindlichkeit. Das Avalobligo bezeichnet die Summe der Verbindlichkeiten, die durch alle bestehenden Avale vorhanden sind. Also die Summe aller aktiven Avale, die noch nicht abgelaufen oder ausgebucht sind. Siehe auch Bürgschaftsobligo.
    Beispiel: Sie haben vor zwei Jahren eine Mietkautionsbürgschaft über 10.000€ abgeschlossen, vor einem Jahr eine Gewährleistungsbürgschaft über 5.000€. Nun schließen Sie eine Ausführungsbürgschaft über 8.000€ ab. Alle Bürgschaften sind noch aktiv – Ihr Avalobligo beträgt jetzt 23.000€.

    # Avalrahmen

    Die Gesamtsumme, die dem Unternehmen für alle Avale zusammen zur Verfügung steht. Auch mit einem Dispositions- oder Kontokorrentkredit vergleichbar. Ihr Avalrahmen wird individuell zwischen Ihnen und Ihrem Versicherungsunternehmen vereinbart. Eine andere Bezeichnung für den Avalrahmen ist auch der Bürgschaftsrahmen.
    Beispiel: Händler Max möchte eine Bürgschaft abschließen. Das Versicherungsunternehmen teilt ihm mit, dass sein Avalrahmen 100.000€ beträgt. Das heißt, er kann beliebig viele Bürgschaften von insgesamt bis zu 100.000€ abschließen.

  • B# BGB

    BGB steht für das Bürgerliche Gesetzbuch. In diesem Buch sind die zentralen Gesetze des deutschen Privatrechts zu finden.

    # Bankaval

    Beschreibt in der Bürgschaftsbranche die Übernahme einer Bürgschaft durch ein Kreditinstitut. Wird auch Avalkredit oder einfach nur Aval genannt.

    # Bonität

    Die Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit oder Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers. Sie ist ein Maßstab zur Einschätzung, wie gut ein Kunde in der Lage ist seine Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Besonders Banken nutzen das Mittel der Bonitätsprüfung vor der Kreditaufnahme oder der Vergabe von Bürgschaften zur finanziellen Einschätzung des Kreditnehmers. Wird die Bonität eines Unternehmens mit gut bewertet, wird davon ausgegangen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Lage ist seine Verbindlichkeiten auch zukünftig ohne Probleme zu begleichen. Analog gilt, dass ein Unternehmen mit schlechter Bonität wahrscheinliche nicht in der Lage ist seine Verbindlichkeiten problemlos zu begleichen.

    # Bürge

    Er sichert die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer an den Auftraggeber ab. Kann der Auftragnehmer seine Schuld nicht erfüllen haftet der Bürge für die Verbindlichkeiten des Auftragnehmers. Er verpflichtet sich, in dem er die Bürgschaftsurkunde unterschreibt.

    # Bürgschaft

    Die Bürgschaft ist ein Schuldverhältnis, bei dem ein Bürge für die Schulden eines Dritten einsteht. Sie ist in vielen Branchen ein wichtiges Mittel zur Sicherung von Verbindlichkeiten.
    Beispiel: Unternehmer U kauft eine neue Maschine. Er möchte sicher gehen, dass die Maschine im Garantiefall sofort repariert wird – auch wenn der Maschinenbauer dann zahlungsunfähig geworden ist. Der Maschinenbauer schließt deshalb eine Bürgschaft ab. Die Bank B bürgt für den Maschinenbauer. Im Fall, dass der Maschinenbauer eine Reparatur im Gewährleistungszeitraum aus eigenen Mitteln nicht vollständig bezahlen kann springt die Bank ein und übernimmt die Verbindlichkeiten für den Maschinenbauer.

    # Bürgschaftsart

    Bürgschaften können für unterschiedliche Zwecke vergeben werden. Diese werden durch die Bürgschaftsart beschrieben. Ein Beispiel wäre das Gewährleistungsaval, das Anzahlungsaval oder das Mietaval. Ein anderer Begriff für die Bürgschaftsart ist auch Avalart. Unter Bürgschaftsarten finden Sie mehr Informationen zu den wichtigsten Bürgschaftsarten.
    Beispiel: Bei einem Mietaval ist ein Mietverhältnis Hauptgegenstand der Bürgschaft. Eine anfallende Kaution muss nicht bezahlt werden. Ein Kreditinstitut springt als Bürge ein und sichert die Kaution ab.

    # Bürgschaftslinie

    Die Bürgschaftslinie, auch Avallinie, legt den maximalen Betrag der einzelnen Bürgschaft fest. Ihre Bürgschaftslinie wird individuell zwischen Ihnen und Ihrem Bürgschaftsgeber vereinbart. Besonders beim Bankaval bzw. der Bankbürgschaft hängt sie von der Bonität und den gestellten Sicherheiten des Bürgschaftsnehmers ab.
    Beispiel: Ihre Bank teilt Ihnen mit, dass ihre Bürgschaftslinie 50.000€ beträgt.
    Das bedeutet, dass pro Bürgschaft nicht für mehr als 50.000€ gebürgt werden darf. Sie können eine Bürgschaft für 10.000€ abschließen, eine für 49.000€, eine dritte Bürgschaft für 50.000€. Eine Bürgschaft für 55.000€ ist nicht möglich, denn ihr Betrag liegt über Ihrer Bürgschaftslinie.

    # Bürgschaftsobligo

    Ein Obligo im Allgemeinen beschreibt die Haftung für eine Verbindlichkeit. Das Bürgschaftsobligo bezeichnet die Summe der Verbindlichkeiten, die durch alle bestehenden Bürgschaften vorhanden sind. Also die Summe aller aktiven Bürgschaften, die noch nicht abgelaufen oder ausgebucht sind. Siehe auch Avalobligo.
    Beispiel: Sie haben vor zwei Jahren eine Mietkautionsbürgschaft über 10.000€ abgeschlossen, vor einem Jahr eine Gewährleistungsbürgschaft über 5.000€. Nun schließen Sie eine Ausführungsbürgschaft über 8.000€ ab. Alle Bürgschaften sind noch aktiv – Ihr Bürgschaftsobligo beträgt jetzt 23.000€.

    # Bürgschaftssumme

    Der Betrag einer Bürgschaft, für den der Bürge maximal die Haftung übernimmt. Die Bürgschaftssumme wird in der Bürgschaftsurkunde festgehalten.

    # Bürgschaftsurkunde

    Eine Bürgschaft ist nur in Schriftform wirksam, also in Verbindung mit der Bürgschaftsurkunde. Sie muss vom Bürgen unterschrieben sein, wobei auch ein Faksimile-Unterschrift möglich ist (maschinell gefertigte Unterschrift). Die Urkunde muss im Original beim Auftragnehmer (Gläubiger) vorliegen, damit ein Bürgschaftsverhältnis besteht.

    # Bürschaftsrahmen

    Die Gesamtsumme, die dem Unternehmen für alle Bürgschaften zusammen zur Verfügung steht. Auch mit einem Dispositions- oder Kontokorrentkredit vergleichbar. Ihr Bürgschaftsrahmen wird individuell zwischen Ihnen und Ihrem Versicherungsunternehmen vereinbart. Eine andere Bezeichnung für den Bürgschaftsrahmen ist auch Avalrahmen.
    Beispiel: Händler Max möchte eine Bürgschaft abschließen. Das Versicherungsunternehmen teilt ihm mit, dass sein Bürgschaftsrahmen 100.000€ beträgt. Das heißt, er kann beliebig viele Bürgschaften von insgesamt bis zu 100.000€ abschließen.

  • E# EEFB-Sich-Formular

    Diese Formulare geben eine einheitliche Vertragsgestaltung bei Bauleistungen vor: Sie stammen aus dem dritten Teil des Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) und heißen Einheitliche Formblätter für Bauleistungen (EFB). Hier finden Sie Vorlagen zu den unten stehenden Beispielen.
    Drei sehr relevante Formblätter im Baubereich sind:

    • Das Formblatt Sich1 (§421): Es regelt eine einheitliche Vertragsgestaltung für die Vertragserfüllungsbürgschaft
    • Das Formblatt Sich2 (§422): Es regelt die einheitliche Vertragsgestaltung für die Gewährleistungs- oder auch Mängelansprüchebürgschaft
    • Das Formblatt Sich3 (§423): Es regelt die einheitliche Vertragsgestaltung für die Abschlagszahlungs- / Vorauszahlungsbürgschaft
    # Einrede der Vorausklage

    Die Einrede der Vorausklage bedeutet, dass der Bürge die Bereitstellung der Bürgschaftsleistung verweigern kann, wenn der Auftraggeber nicht vorher die Zwangsvollstreckung des Auftragnehmers beantragt hat. Es wird davon ausgegangen, dass die Schuld erst mit allen möglichen Mitteln des Auftragnehmers beglichen wird. Erst, wenn kein anderes Mittel mehr zur Verfügung steht soll der Bürge in Anspruch genommen werden. Das macht es für den Auftraggeber schwer, den Bürgen schnell zu belangen. Denn eine Zwangsvollstreckung kann sich über einen langen Zeitraum erstecken. Um die Bürgschaft wirkungsvoller zu gestalten wird deshalb oft auf die Einrede der Vorausklage verzichtet.
    Beispiel: Bank B muss als Bürge für Unternehmer U einspringen. Bei Bürgschaftsabschluss wurde die Einrede der Vorausklage vereinbart.
    Unternehmer U soll dem Hausbesitzer H die Reparatur seines Hauses im Rahmen der Gewährleistung bezahlen. Das Haus ist kaputt gegangen doch Unternehmer U ist insolvent und kann die Reparatur nicht zahlen. Damit Hausbesitzer H die Reparatur durch die Bank B als Bürge ersetzt bekommt, verlangt die Bank erst die Einleitung einer Zwangsvollstreckung bei Unternehmer U. Kann dieser die Reparatur dann immernoch nicht zahlen, springt Bank B als Bürge ein. Die Zwangsvollstreckung dauert aber sehr lange, sodass die Übernahme der Schuld durch den Bürgen auch sehr lange dauert.
    Wird auf die Einrede der Vorausklage verzichtet, kann die Bank die vorhergehende Zwangsvollstreckung nicht verlangen. Dadurch kann die Schuld schneller durch die Bank als Bürgen übernommen werden.

  • G# Gläubiger

    Wird auch Auftraggeber genannt. Er erwartet eine Leistung vom Auftragnehmer (=Schuldner).

  • H# Hauptschuldverhältnis

    Ist das Vertragsverhältnis zwischen Auftragnehmer(=Schuldner) und Auftraggeber(=Gläubiger), welches mit einer Bürgschaft abgesichert werden kann.

  • I# Inanspruchnahme der Bürgschaft

    Bezeichnet die Situation, wenn der Auftraggeber den Bürgen dazu auffordert für die Schuld des Auftragnehmers einzustehen.

    # Insolvenz

    Bezeichnet die Zahlungsunfähigkeit eines Akteurs. Bei der Bürgschaft ist der Akteur der Auftragnehmer(=Schuldner). Er kann seine Verbindlichkeiten gegenüber dem Auftraggeber(=Gläubiger) nicht mehr begleichen.

    # Insolvenzverwalter

    Ist eine Person, die durch das Insolvenzgericht bestimmt wird. Dieser Insolvenzverwalter ist während eines Insolvenzverfahrens damit beauftragt das Vermögen des insolventen Schuldners zu verwalten.

  • L# Limit

    Auch Bürgschaftslimit oder Avallimit genannt.
    Das Limit bezeichnet die maximale Gesamtsumme, die dem Unternehmen für alle Bürgschaften zusammen zur Verfügung steht. Auch mit einem Dispositions- oder Kontokorrentkredit vergleichbar. Ihr Bürgschaftslimit wird individuell zwischen Ihnen und Ihrem Versicherungsunternehmen vereinbart. Das Limit ist also die Grenze des Bürgschaftsrahmens oder auch Avalrahmens.
    Beispiel: Händler Max möchte eine Bürgschaft abschließen. Das Versicherungsunternehmen teilt ihm mit, dass sein Bürgschaftsrahmen 100.000€ beträgt. Das heißt, er kann beliebig viele Bürgschaften von insgesamt bis zu 100.000€ abschließen. 100.000€ sind also Händler Max’ persönliches Bürgschaftslimit.

  • S# Schuldner/Hauptschuldner

    Wird auch Auftragnehmer genannt. Er steht in der Schuld des Auftraggebers und ist ihm gegenüber zu einer Leistungserstellung verpflichtet.

    # Sondertexte

    Sind individuell (keine standardisierten oder offiziellen Vorlagen) vom Auftraggeber formulierte Bürgschaftsurkunden. Sie sollten vom Bürgschaftsgeber gründlich geprüft werden.

  • U# Unbefristete Bürgschaft

    Die Bürgschaftsurkunde beinhaltet keine Befristung. Also besitzt die Bürgschaft kein Ablaufdatum. Eine Ausbuchung kann erst nach der Rückgabe der Bürgschaftsurkunde erfolgen.

  • V# VHB

    Steht für das Vergabe- und Vertragshandbuch für Baumaßnahmen des Bundes.
    Dieses definiert Voraussetzungen für eine rechtssichere und einheitliche Vergabe von Bauaufträgen. Es wird als Vorlage für die Abwicklung von Verträgen in der Branche genutzt und ist die Umsetzung der VOB.

    # VOB

    Steht für Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen.
    Regelt das Vergabeverfahren für Bauleistungen und Auftragsausführung. Hier finden Sie Beispiele für Bürgschaftsvorlagen, die im VOB zu finden sind.
    Das VOB ist in drei Teile gegliedert:

    • Teil VOB/A: Vergabe von Aufträgen für öffentliche Auftraggeber
    • Teil VOB/B: Regelungen für die anzusetzenden Bauverträge
    • Teil VOB/C: Regelt allgemeine Vertragsbedingungen
  • W# Werkvertrag

    Der Werkvertrag ist ein zweiseitig verpflichtender Vertrag, der den Auftraggeber zur Zahlung für die zu erstellende Leistung und den Auftragnehmer zur Leistungserstellung verpflichtet. Die genauen Vorschriften sind unter §§631 ff. BGB zu finden.

  • Z# Zahlung auf erstes Anfordern

    Die Vereinbarung der Zahlung auf erstes Anfordern verpflichtet den Auftragnehmer (Bürgen) dazu sofort für die Bürgschaft einzustehen. Ein Einwand oder eine Prüfung, ob der Bürge wirklich dazu verpflichtet ist zu zahlen, kann erst nach der Zahlung der Bürgschaftssumme durch den Bürgen verlangt werden. Musste der Bürge unrechtmäßig für die Bürgschaft einstehen hat er dann ein Recht darauf, das Geld zurückgezahlt zu bekommen.

  • 4# 422 Bürgschaft

    Ist eine bestimmte Vertragsvorlage für die Mängelansprüchebürgschaft (=Gewährleistungsbürgschaft) bei öffentlichen Bauaufträgen. Sie richtet sich nach den Vorgaben des Vergabe- und Vertragshandbuchs des Bundes (VHB).
    Hier geht’s zur Vorlage.