Zuletzt aktualisiert am 25. November 2025
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Sicherheit schafft Vertrauen – und damit Aufträge. Mit einer Kautionsversicherung können Sie Ihrem Auftraggeber die geforderten Sicherheiten in Form von Bürgschaften stellen. Ihr Auftraggeber ist dadurch abgesichert, während Sie gleichzeitig finanzielle Freiräume behalten, um Ihr Unternehmen voranzubringen und die Liquidität zu schonen.
Das Wichtigste zur Kautionsversicherung in Kürze
- Die Kautionsversicherung (auch Bürgschaftsversicherung) ermöglicht es Unternehmen, geforderte Sicherheiten in Form einer Bürgschaftsurkunde zu stellen, anstatt eigenes Kapital beim Auftraggeber zu binden.
- Liquiditätsschonung ist der Hauptvorteil: Das Betriebskapital bleibt frei verfügbar und die Kreditlinie bei der Bank wird nicht belastet.
- Die Funktionsweise basiert auf einem Bürgschaftsrahmen, den der Versicherer nach Bonitätsprüfung einrichtet. Darüber lassen sich verschiedene Bürgschaftsarten (Anzahlung, Gewährleistung, Vertragserfüllung etc.) abrufen.
- Voraussetzungen für den Abschluss sind in der Regel eine positive Bonitätsprüfung und die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens.
- Im Vergleich zur Bankbürgschaft ist die Lösung des Versicherers meist günstiger und schneller in der Abwicklung, während sie die Kreditwürdigkeit des Unternehmens nicht beeinträchtigt.
Was ist eine Kautionsversicherung?
Der Name definiert die Funktion: Die Kautionsversicherung setzt sich zusammen aus dem Begriff Kaution – also einer Sicherheit, die ein Unternehmen bei einem Auftraggeber hinterlegen muss – und dem Begriff Versicherung. Versicherungsgesellschaften übernehmen hierbei das Risiko (die Bürgschaftsverpflichtung) für ein Unternehmen und halten dies auf einer Bürgschaftsurkunde fest, die dem Auftraggeber übergeben wird.
Bauunternehmen haben dadurch beispielsweise den entscheidenden Vorteil, dass mit der Schlussrechnung gleichzeitig eine Gewährleistungsbürgschaft übergeben werden kann. Dadurch erhält das Unternehmen vom Auftraggeber – der nun eine Sicherheit für den Ausfall bei Insolvenz etc. hat – den vollen Rechnungsbetrag sofort. Der Auftragnehmer muss nun nicht mehr die Gewährleistungsdauer von mehreren Jahren abwarten, um die restliche Zahlung zu erhalten, die als Sicherheitseinbehalt zurückgehalten wird. Üblich sind Sicherheitseinbehalte zwischen 3 und 5% Prozent der Auftragssumme (oft auch die Gewinnmarge), die durch diese Lösung sofort zur freien Verfügung stehen. Unternehmen erreichen diese bessere Liquidität durch den Abschluss einer Kautionsversicherung.
Wie funktioniert eine gewerbliche Kautionsversicherung?
Wenn ein Auftraggeber eine Sicherheitsleistung verlangt oder einen Teil des Geldes als Sicherheit einbehält, kann diese Sicherheit in vielen Fällen durch eine Bürgschaft erbracht werden. Dies ist zum Beispiel bei einer Anzahlung, in der Vertragserfüllungs- oder Gewährleistungsphase oder einem Bietungsverfahren von öffentlichen Auftraggebern der Fall.
Um Bürgschaften zu beantragen, ist in der Regel eine entsprechende Versicherung erforderlich, die als Kautionsversicherung oder Bürgschaftsversicherung bezeichnet wird. Dabei tritt der Versicherer als Bürge für die vertraglichen Verpflichtungen des Auftragnehmers auf. Der Auftraggeber ist somit für den Fall abgesichert, dass der Auftragnehmer seine Verpflichtungen nicht vollständig erfüllen kann. Bei einer Anzahlungsbürgschaft wird zum Beispiel die vertragsgerechte Verwendung der Anzahlung über den Bürgen gewährleistet.
Mit einem Versicherer wird dann ein Bürgschaftsrahmen vereinbart. Darüber können in der Theorie eine Vielzahl von Bürgschaftsarten ausgegeben werden, im Geschäftsalltag werden die zugelassenen Bürgschaftsarten in der Police festgelegt. Das liegt in der Risikoverteilung für den Versicherer begründet, da verschiedene Bürgschaftsarten ein unterschiedlich hohes Ausfallrisiko für den Versicherer darstellen. Festgelegt wird auch das Einzellimit, das die Höhe einer einzelnen Bürgschaft bestimmt.
Ausnahme ist ein Bürgschaftsvertrag, der für nur ein Projekt abgeschlossen wird. Hier ist das Einzellimit analog des Bürgschaftsrahmens. Solche Verträge werden nach Rückgabe der Bürgschaftsurkunde in der Regel abgerechnet, können aber auch erweitert und für andere Projekte genutzt werden.
Die übernommene Bürgschaft wird vom Versicherer auf einer Bürgschaftsurkunde festgehalten, die der Auftragnehmer an den Auftraggeber übergibt. Auch bereits hinterlegte Sicherheiten oder einbehaltenes Geld können über einen so genannten Sicherheitentausch gegen eine Bürgschaftsurkunde unter bestimmten Voraussetzungen “befreit” werden.
Was sind die Vorteile einer Kautionsversicherung?
Die Nutzung von Bürgschaften aus einer solchen Versicherung bietet Auftragnehmern zahlreiche Vorteile:
- Finanziell flexibel bleiben: Statt eine große Geldsumme als Sicherheit bei Auftraggebern zu hinterlegen, bleibt das Kapital frei für andere Investitionen oder laufende Kosten verfügbar. So schonen Sie Ihre Liquidität.
- Sicherheiten auslösen: Bereits hinterlegte Sicherheiten (zum Beispiel in Form von Geld oder der Verpfändung von Tagesgeldkonten) können in der Regel durch Bürgschaften ersetzt werden. Dadurch wird das blockierte Kapital wieder verfügbar.
- Eigenkapital schonen: Ihr Eigenkapital bleibt für Ihr Unternehmenswachstum zur Verfügung und wird nicht in Sicherheitseinbehalten jahrelang gebunden.
- Kreditlinie nicht belasten: Es ist keine Verwendung der Kreditlinie des Unternehmens erforderlich – im Gegensatz zu Bürgschaften von Banken oder anderen Sicherheiten.
- Geringe finanzielle Belastung im Voraus: Vor Beginn eines Auftrags kann eine Anzahlungsbürgschaft als Gegenleistung für eine Anzahlung gestellt werden, damit Sie nicht in Vorleistung gehen müssen.
- Geringere Kosten: Anstatt eine Kaution oder Sicherungsleistung vollständig zu zahlen, fällt bei einer Bürgschaft meist nur eine überschaubare, jährliche Gebühr an.
- Geschäftsbeziehungen stärken: Sowohl bei Neukunden als auch Bestandskunden können Sie mit Bürgschaften Vertrauen durch die sofortige Erbringung von Sicherheiten aufbauen.
- Flexible Einsatzmöglichkeiten: Bürgschaften lassen sich in verschiedenen Branchen und Bereichen als Sicherheit einsetzen. Gleichzeitig können die Vertragsbedingungen der Versicherung an den spezifischen Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden.
- Verbesserte Position im Wettbewerb: Auftraggeber arbeiten eher mit Unternehmen zusammen, die entsprechende Sicherheitsleistungen problemlos und schnell erbringen können.
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Welche Voraussetzungen gibt es, um eine Kautionsversicherung abzuschließen?
Da das Ausfallrisiko für Versicherer nicht unerheblich sein kann, prüfen diese genau, welches Unternehmen bei ihnen eine Kautionsversicherung abschließen kann. Folgende Kriterien gelten häufig für den Abschluss:
- Das Unternehmen muss voll geschäftsfähig sein.
- Die Bonitätsprüfung ist positiv. Die Kriterien variieren je nach Versicherer, einige nutzen den Bonitätsindex der Creditreform, andere haben eigene Bonitätsbewertungen, in die unterschiedliche Faktoren einfließen.
- Existenzgründern werden meist geringere Bürgschaftssummen (maximale Sicherheitsleistungen) gewährt.
Die Überprüfung durch die Versicherer erfolgt immer gemessen an der gewünschten Sicherheitsleistung. Für eine Bürgschaft von wenigen tausend Euro sind die Annahmekriterien meist deutlich geringer als bei komplexen und hochvolumigen Bürgschaften.
Für gängige Bürgschaftsarten – wie Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften – werden bis zu einer gewissen Höhe Standardtarife mit festen Annahmekriterien angeboten. Stuft der Versicherer die Übernahme einer bestimmten Bürgschaft als hohes Risiko ein, können zusätzliche Sicherheiten verlangt werden. Für „exotische“ Bürgschaften, wie die Rückbaubürgschaft, werden hingegen immer Individuallösungen nach separater Risikoprüfung vereinbart. Existenzgründern werden aufgrund der fehlenden Historie meist nur ein geringeres Bürgschaftsvolumen und auch nur bestimmte Bürgschaftsarten gewährt.
Wie schließe ich eine Kautionsversicherung richtig ab?
Grundsätzlich können Sie Bürgschaften sowohl bei einem Versicherer als auch bei einer Bank beantragen. Vor einigen Jahren war es noch üblich, einen Avalkredit (meist bei der Hausbank) zu nutzen. Inzwischen bieten Versicherer sehr gute Lösungen für Unternehmen an, die viele Vorteile gegenüber einer Bankbürgschaft haben, zum Beispiel:
- Geringere Kosten: Die Versicherung ist meistens günstiger als eine Bankbürgschaft.
- Mehr Flexibilität: Eine Kautionsversicherung kann leichter an Ihren Bürgschaftsbedarf angepasst werden, im Gegensatz zu einer Bankbürgschaft, die oft standardisiert ist.
- Keine Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit: Eine Kautionsversicherung hat keine Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit des Unternehmens. Eine Bankbürgschaft hingegen kann die Kreditwürdigkeit Ihres Unternehmens verschlechtern.
- Schnellere Bearbeitung: Eine Kautionsversicherung wird in der Regel schneller bearbeitet als eine Bankbürgschaft.
Hinweis: Die genauen Konditionen für Ihr Unternehmen können Sie in unserem Online-Vergleich einsehen. In diesem werden alle für Sie relevanten Tarife angezeigt und können nach weiteren Anforderungen filtern. Den passenden Tarif können Sie entweder direkt abschließen oder mit einem unserer Bürgschaftsexperten besprechen. Bei individuellem Bürgschaftsbedarf, zum Beispiel wenn dieser stark schwankt oder Sie eine außergewöhnlich hohe Bürgschaftssumme benötigen, können Sie unsere Individualanfrage verwenden.
Nach Abschluss der Kautionsversicherung können Sie die benötigten Bürgschaften über das jeweilige Kreditportal des Versicherers abrufen oder – falls notwendig – auch manuell.
Welche Arten der Kautionsversicherung gibt es?
Über Kautionsversicherungen können Bürgschaften für verschiedene Aufträge, Branchen und auch Bauphasen abgerufen werden. Dazu zählen:
- Anzahlungsbürgschaft:
Wird vom Auftraggeber gefordert, wenn dieser in finanzielle Vorleistung gehen und eine Anzahlung leisten soll. Insbesondere in der Baubranche und im Maschinen- und Anlagenbau wird mit Anzahlungen von 30 bis 50 % der Auftragssumme gearbeitet. Der Auftraggeber fordert als Sicherheit dafür eine entsprechende Bürgschaft – andernfalls muss der Auftragnehmer selbst in Vorleistung gehen. - Vertragserfüllungsbürgschaft:
Ohne diese Bürgschaft kann während der Ausführungsphase bis zu 10 % der Auftragssumme als Sicherheit einbehalten werden. - Gewährleistungsbürgschaft:
Diese Sicherheit wird hinterlegt, damit nicht 5 % der Auftragssumme während der jahrelangen Gewährleistungsphase einbehalten werden. - Bietungsbürgschaft:
Bei Vergabeverfahren von öffentlichen Auftraggebern ist die Bürgschaft oft Voraussetzung, damit ein Angebot berücksichtigt wird. Damit wird die Einhaltung der Angebotskonditionen abgesichert oder mögliche Mehrkosten gedeckt, wenn der Auftrag später erteilt wird. - Bauhandwerkersicherungsbürgschaft:
Subunternehmer können eine Bauhandwerkersicherung zur Absicherung ihrer Werklohnforderungen einfordern. Diese kann über die Bürgschaft erbracht werden. - weitere Bürgschaftsarten wie Warenlieferungsbürgschaften, Erschließungsbürgschaften, Rekultivierungsbürgschaften oder Rückbaubürgschaften.
Für welche Branchen ist eine Kautionsversicherung besonders sinnvoll?
Im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau, sind Bürgschaften oft fester Bestandteil von Aufträgen. Egal ob Hochbau, Straßenbau, Stuckateurgewerbe, SHK, Glaser- oder Malergewerbe – mit Bürgschaften können die von Auftraggebern geforderten Sicherheitsleistungen in den verschiedenen Bauphasen erbracht werden. Teilweise sind Bürgschaften sogar Voraussetzung für die Vergabe von Aufträgen, z. B. wenn Ihr Unternehmen an öffentlichen Ausschreibungen teilnimmt (Vertragserfüllungsbürgschaft / Bietungsbürgschaft).
Auch Gewerbetreibende außerhalb des Bausektors profitieren von Bürgschaften. Dies gilt beispielsweise für Unternehmen, die Sicherheiten nach dem ElektroG3 oder BImSchG erbringen müssen oder die für den Rohstoffabbau eine Sicherheit für die Rückbaupflicht stellen sollen. Ebenso können Abfallverbringer oder Reiseveranstalter Lösungen nutzen, um geforderte Sicherheiten bereitzustellen.
Häufige Fragen zur Kautionsversicherung
Soll ich Bürgschaften besser bei einem Versicherer oder einer Bank abschließen?
Wir empfehlen Versicherer aus folgenden Gründen: Im Gegensatz zu Bankbürgschaften, bei denen die Risikoprüfung oft sehr lange dauert, lassen sich Bürgschaften von Versicherungen schnell und günstig abschließen. Das liegt daran, dass die Gesamtkosten durch den geringen bürokratischen Aufwand deutlich niedriger ausfallen. Die Versicherungslösung verringert auch nicht die Liquidität des Unternehmens, während bei Bankbürgschaften der Bürgschaftsbetrag auf die Kreditlinie angerechnet wird. Zudem bleiben Höhe und Konditionen von möglichen Krediten, die ein Unternehmen aufnehmen kann, von der Kautionsversicherung unberührt.
Welche Unternehmen können keine Kautionsversicherung abschließen?
Manche Versicherer schließen bestimmte Firmierungen wie Vereine und Limited aus. Außerdem werden für manche Branchen aufgrund des hohen Branchenrisikos von einigen Versicherern keine Kautionsversicherungen angeboten. Dazu gehören z. B. Spielhallen, Wettbüros, Waffenbranche und Projektierer. Welche Angebote es für Ihr Unternehmen gibt, finden Sie in unserem Vergleich über die Filter “Firmierung” und über die eingegebene Branche.
Was beeinflusst die Prämie?
Die Prämie richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Die wichtigsten sind:
- Höhe der benötigten Bürgschaft(en), Bürgschaftsart
- Verhältnis von Einzellimit zum Gesamtrahmen und die damit verbundene Risikoverteilung für den Versicherer
- Branche und Tätigkeiten sowie das damit verbundene Ausfallrisiko
- Bonitätsbewertung des Unternehmens
- zu hinterlegende Sicherheiten (falls notwendig)
- Laufzeit der Bürgschaft
- gewählter Versicherer
- mögliche Gebühren, zum Beispiel für Sondertexte auf der Bürgschaftsurkunde
- Abrechnungsart
- Risikoeinstufung der Bürgschaftsart (legt jeder Versicherer selber fest)
Für wen lohnt sich eine Kautionsversicherung?
Die Kautionsversicherung lohnt sich für alle Unternehmen, die Liquidität schonen wollen, die Kreditlinie entlasten und gegenüber ihren Auftraggebern schnell und zuverlässig Sicherheiten stellen müssen. Das gilt besonders für Unternehmen im Baugewerbe sowie im Maschinen- und Anlagenbau, die regelmäßig mit Sicherheitseinbehalten (z. B. Gewährleistung) konfrontiert sind.
Kann ich eine Kautionsversicherung auch als Neugründer abschließen?
Grundsätzlich ist das auch für neu gegründete Unternehmen (Unternehmensalter unter 2 Jahren) möglich. Da noch keine Geschäftshistorie und in der Regel auch keine Bonitätsbewertung des Unternehmens vorliegt, bieten nicht alle Versicherer Tarife an bzw. wird die maximale Rahmenhöhe auf einen festgesetzten Betrag gedeckelt. Für passende Tarife können Sie in unserem Vergleich einfach den Filter für Existenzgründer auswählen.
Welchen Einfluss hat die Kautionsversicherung auf die Kreditlinie?
Im Gegensatz zu Bankbürgschaften wird diese nicht auf Ihre Kreditlinie angerechnet.
Hat die Kautionsversicherung denselben Leistungsumfang wie eine Bankbürgschaft?
Ja, mit Bürgschaften von Versicherern hat ein Auftraggeber die gleiche Sicherheit wie mit einer Bankbürgschaft. In der Regel werden diese Bürgschaften genauso akzeptiert wie Bankbürgschaften. Eine Ausnahme sind Prozessbürgschaften, bei denen explizit im Gerichtsurteil festgehalten werden muss, dass eine Versicherungsbürgschaft zugelassen ist.
Kann ich bereits hinterlegte Sicherheitseinbehalte auslösen?
Ja, das nennt sich dann Sicherheitentausch. Die bereits hinterlegten Sicherheiten, z. B. in Form eines abgetretenen Tagesgeldkontos, werden gegen die Bürgschaftsurkunde getauscht und das Kapital steht Ihnen wieder zur Verfügung.
Kann ich bestehende Bankbürgschaften gegen Bürgschaften aus einer Kautionsversicherung tauschen?
Ja, Sie können die hinterlegten Bürgschaftsurkunden gegen die der Kautionsversicherung austauschen und bei Ihrer Bank austragen lassen, sofern der Auftraggeber zustimmt. Dadurch wird dieser Teil Ihrer Kreditlinie bei der Bank wieder frei.
Warum sind Kautionsversicherungen für Baufirmen so wertvoll?
Mit Bürgschaften aus Kautionsversicherungen können alle Bauabschnitte und sogar die Gewährleistungsfrist nach Fertigstellung abgesichert werden. Auftragnehmer können die Anzahlungen ihrer Kunden mit Anzahlungsbürgschaften absichern sowie den Sicherheitseinbehalt für die Gewährleistungsphase mit einer Gewährleistungsbürgschaft auslösen. So können mehrjährige Projekte mit größtmöglicher Liquidität durchgeführt werden.